October Falls – The Womb Of Primordial Nature | 2008 | Debemur Morti Productions | CD | Folk Black Metal

Nachdem mich October Falls letztes Jahr mit The streams of the end überraschen konnte, stellt sich beim neuen Album The womb of primordial nature schnell fade Ernüchterung ein. All das, was mir an The streams of the end gefiel, fehlt dem neuen Werk gänzlich. Debemur Morti bewertet das neue Album als das bisher „rauste“, was ich nicht bestätigen kann. The womb of primordial nature ist wesentlich melodischer und glatter als der Vorgänger. Es fehlen zum Beispiel gänzlich die kraftvollen und warm klingenden Klangelemente des Vorgängers. Stattdessen gibt es einen dünnen Klang zu hören, der ausgeschmückt wurde mit langsamer, sehr melodischer und gitarrenbetonter Musik, zu der dann der leicht heiser verzerrte Gesang zu hören ist. Lediglich im letzten Lied sind dann raue Strukturen zu hören, die sich als kurzweilig auftretendes, schnell gespieltes Schlagzeugsiel offenbaren. Ansonsten dominiert sanftes, harmonisches und leider allzu belangloses Geplänkel. Ironischerweise gefallen mir an The womb of primordial nature noch die klaren Akustikgitarrenparts im zweiten Lied am besten, diese erinnern mich etwas an frühe Wyrd-Alben.

Wer ruhigen und melodischen „Dark Folk Metal“ mag, wird diese Werk vermutlich ganz anders als ich wahrnehmen. Mir gefällt es nicht, es langweilt mich einfach.

3,5/10
Aceust

01. I
02. II
03. III
04. IV

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