Dusk – The Shadowsoul | 2003 | Regimental Records | CD | Black Metal

The shadowsoul ist ganz klar gleich von Anfang an ein intensives Album voller Melancholie und Dunkelheit. Markantestes Merkmal dabei ist der sehr gequälte und verzweifelte Gesang der sofort Assoziationen zu Pein, Marter und Tortur in einem frei legt. Gesanglich sind manchmal gewisse Ähnlichkeiten zu Burzum nicht von der Hand zu weisen, jedoch sind Dusk aus Ungarn musikalisch sehr eigenständig was sie auch mit The Shadowsoul beweisen. Die Titel halten sich alle um die Zehn-Minuten-Grenze auf und bewegen sich zumeist in einem schnellen und treibenden Grundtempo der von einer Klangwand von rauen Gitarrenmelodien getragen wird. Dazu ist oft begleitend ein harmonischer Effekt zu hören, der diese bedrückende Stimmung noch verfeinert und festigt. Trotz der Länge der Lieder werden sie aber nicht langweilig, zum Einen ist die Atmosphäre die geschaffen wird einfach zu gut, zum Anderen sind die Lieder nicht langweilig oder monoton ausgefallen. Sie bieten einen relativ schnellen Wiedererkennungswert und sind besonders im Bereich der Gitarren interessant und hörenswert. Es sind aber auch Stücke vertreten die langsamer sind und bei denen diese morbide und schmerzerfüllte Atmosphäre dadurch sogar noch intensiver und ausfüllender wirkt. Bei den langsamere Titeln zeigt sich die gute Produktion von The Shadowsouls, da die Instrumente klarer von einander getrennt sind und das Schlagzeug schön kräftig und druckvoll klingt. Das Werk ist auf CD erschienen und auf 1000 Einheiten beschränkt.

01. Innerself
02. Dusk
03. The secret
04. Diewish
05. Eternal pain
06. Vow

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