Zores – Doom Kult | 2009 | Eigenproduktion | CDR | Black Metal

Doom Kult ist die erste Demo der österreichischen Gruppe Zores. Sie ist drei Lieder stark und dauert gut zwölf Minuten, in denen auch alles gesagt und vorgespielt wird, was vonnöten ist. Der Black Metal von Zores ist böse und hasserfüllt, dabei aber riffbetont und enthält neben hohem Tempo auch mittelschnelle Passagen. Crush The Bones beginnt mit einem sakralen Sample auf den dann heftiger und räudiger Black Metal folgt, der einem scheinbar sämtlichen Hass und Ekel direkt vor die Füße kotzt. Hervorragend! Es sind aber nicht nur die schnellen Parts mit denen Zores negative Atmosphäre versprüht. Die mittelschnellen und langsamen Passagen strotzen gleichfalls von Verderben und Unheil. Streckenweise sind die Strukturen zwar simpel und vorhersehbar, was aber rein gar nichts macht, zumal Zores rhythmisch und rifftechnisch zuweilen stark und herrlich nach alter Schule klingt.

Doom Kult ist ein gutes Demo mit unverfälschtem Black Metal, der laut und grell, böse und gemein ist. Was will man mehr?

7,5/10
Aceust

01. Crush the bones
02. Rape, abuse and desecration
03. Kill the children of god

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