Witchburner – Final Detonation | 2005 | Undercover Records | CD | Thrash Metal

Final detonation stellt das inzwischen fünfte Witchburner Album dar. Als neuer Sänger fungierte hier erstmals Andy von Nocturnal. Mit Iron league eröffnen Witchburner ihren fulminanten Lobgesang auf den alten ehrwürdigen Thrash Metal überaus kraft- und druckvoll und verleiten einen damit sofort das erste Pils zu köpfen. Mit Fighting force folgt dann umgehend ein richtiger flotter Knaller von antreibender Schnelligkeit, hartem Riffing und einen Gesang der an Schmier und alte Destruction erinnert, da am Ende einer Zeile der Gesang schön in die Höhe gezogen wird. Beim Anhören wird einem schnell bewusst, dass Witchburner ganz klar für den originären Thrash Metal stehen. Es gibt keine Vermengungen mit modernen oder stilfremden Elementen, nur fünf Musiker mit ihren Instrumenten die ihr Handwerk verstehen und ein mitreißendes Thrash Gewitter entzünden. Trotz der insgesamt eher eingängig antreibenden Rhythmik ist Final detonation durchaus abwechslungsreich ausgefallen, was nicht nur am erstklassigen Gesang und den spielfreudigen Gitarren liegt sondern auch daran, dass Witchburner wie im Titelstück Final detonation langsam, schleppend und dunkel aufspielen; hierbei tut sich eine schier übermächtige und erdrückende Wand auf. Die Klangproduktion ist nahezu perfekt geworden, die Musik besticht durch einen klaren und sehr druckvollen Klang in dem alle Instrumente samt Gesang deutlich zu hören sind, was eben gerade in langsameren Momenten für eine gewaltige Atmosphäre sorgt.

Final detonation ist ein erstklassiges und kompromissloses Thrash Metal Werk das allen eine Wonne sein dürfte, die von Sodom, Kreator oder Destruction schon lange angewidert sind.

01. Iron league
02. Fighting force
03. Master of hell
04. Invisible violence
05. Thrash til death
06. Forest of the impaled
07. Final detonation
08. Immortal fighters
09. Alcohol patrol
10. Warlord (Rulers of the world
11. Bloody countess
12. Pounding warriors

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