Wintergate – Slave Of Satan | 2008 | Apocalyptic Art | CDR | Black Metal

Slave of satan ist die MCD-Wiederveröffentlichung des ersten Demos von Wintergate, welches ursprünglich 1999 erschien. Nachdem mir Wintergate bereits auf der Split …of darkness and hate mit Northern Frost positiv auffiel, war die Neugier auf dieses ältere Demomaterial entsprechend groß. Die beiden Black Metal Stücke The downfall of light und Slave of satan wissen auch auf Anhieb zu gefallen, da ihnen eine simple aber überzeugende Struktur zugrunde liegt, die eingängig rohe und melodische Aspekte schön und flüssig miteinander verbindet. Etwas geschmälert wird die Freude darüber aber dadurch, dass es sich bei den anderen beiden Titeln um zwei instrumentale Stücke handelt. Das Intro und das Instrumentalstück Forever lost in wintersorrow sind zwar nett anzuhören, da ruhig und verträumt, aber sie besitzen natürlich nicht denselben Stellenwert wie ein „echtes“ Lied.

Bei den beiden richtigen Liedern gefällt mir von Anfang an das Schlagzeug, da es sich unheimlich nach Demoproduktion anhört. Der getrommelte Takt ist vor allem während der eingängigen, temporeichen Passagen überaus einfach. Doch der Klang, der blechern und hölzern ist, gefällt mir sehr. Er versprüht etwas authentisches, und da stören auch die phasenweise zu hörenden Keyboardklänge nicht, da sie dezent gehalten sind und gut mit Spielfluss und Gesang harmonieren. Und partiell spielt Wintergate auch grimmig und knurrig auf, was ebenfalls gefällt.

Die beiden Black Metal Stücke sind wirklich gut, da sie nicht nur melodisch sind, sondern auch schnelle und grimmige Elemente besitzen. Lediglich die Kürze des metallischen Materials ist beklagenswert.

7/10
Aceust

01. The rising darkness (Intro)
02. The downfall of light
03. Forever lost in wintersorrow
04. Slave of satan (…with pride)

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