Warwulf – Forgotten Dreams Of A Lost Empire | 2008 | Thor’s Hammer Productions | Kassette | Black Metal

Die amerikanische Einmannband Warwulf zelebriert auf Forgotten dreams of a lost empire rauen Black Metal, der nicht nur wegen des Seigneur Voland Covers an einige französische Gruppen erinnert. Rhythmisch sind die Lieder vorwiegend eingängig schnell gehalten, umrahmt von grell und rau gestimmten Gitarren, deren Riffs und Melodieführungen oftmals kompakt und mächtig im Raum stehen. Gerade der Klang der Gitarren und die Art der Spielweise erinnern an Seigneur Voland und Konsorten. Manchmal orientiert sich auch der Gesang stark an jene Gruppen. Wer diese Bands mag, wird mit Forgotten dreams of a lost empire voll auf seine Kosten kommen. Zudem hört man es den Liedern nicht unbedingt an, dass es sich bei Warwulf um eine Einmannband handelt. Das schnell hämmernde Schlagzeug hämmert zwar zumeist monoton den Takt, aber es wirkt dabei nicht künstlich.

Lediglich die Kürze des eigenen Materials ist vielleicht beklagenswert, da abzüglich der Ein-und Ausklänge gerade mal drei echte Lieder vertreten sind. Unabhängig davon weiß das Demo jedoch zu überzeugen: Traditioneller, roher Black Metal ohne Firlefanz mit angenehm rauer Demoatmosphäre.

7/10
Aceust

01. Burning the traces of your past (Intro)
02. Glorification of war
03. Embracing the glory of A
04. Upon the ruins and ashes of our enemies
05. Shattered dreams and glass (Outro)
06. Aigle conquérant: Titus victorieux (Seigneur Voland Cover)

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