Todesweihe – Nachtmahre | 2004 | Black Metal Mafia Records | Kassette | Black Metal

All jene, die bereits das Debütdemo von Todesweihe kennen, werden angenehm überrascht sein. Denn die Drei – die sich hinter Todesweihe verbergen – haben ganz klar zugelegt. Klanglich ist das Ganze weitaus besser wie auch vom Liedgut her. Nachtmahre wurde im vergangenen Dezember im Panzerklangstudio (Hati, Irmingot…) aufgenommen und ist als Konzeptdemo zu verstehen. Die Vorlage für dieses Konzept, ist der Film „Nosferatu – Phantom der Nacht“ in welchem auch der verstorbene Akteur Klaus Kinski (auf dem Cover zu sehen) mitwirkte.

Wie eingangs erwähnt, haben sich Todesweihe kompositorisch wie auch klangtechnisch als Band weiterentwickelt. Dies hat sich auch auf die Spieldauer der einzelnen Lieder ausgewirkt, die zumeist länger ausgefallen sind und dank des bissigeren Gesangs von J.M.R. insgesamt mehr an eigenem Charakter besitzen. Das Grundtempo ist zwar oftmals schnell und treibend, doch gibt es auch genügend Breaks und Geschwindigkeitswechsel die bedacht und interessant in das Material eingearbeitet wurden. Die Gitarren schwingen nicht minder interessant. Sie begleiten das Geschehen stets spürbar, da sie zumeist vordergründig zu hören sind und so entscheiden für das Tragen und Erzeugen der Atmosphäre sind. Todesweihe lassen sich mit Nachtmahre nicht auf eine spezielle Stilistik festlegen, denn sie präsentieren sich von der schnelleren und aggressiveren Seite genau so, wie auch mit langsamen und schleppenden Passagen. Nachtmahre macht einen sehr ausgeglichenen Eindruck und ist auch dank der guten Produktion sicherlich eine Überlegung wert, sich das Demo zu kaufen. All zu lange dürfte es nicht zu erwerben sein, den Nachtmahre ist auf 200 Einheiten limitiert.

01. In den Nachthimmeln Transilvaniens
02. Die Tränen des Dionysos
03. Mit einem Herzen voller Verachtung
04. Intrumental
05. Das Sterben

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