The Stone – Zakon Velesa | 2004 | Solistitium Records | CD | Black Metal

Vor zwei Jahren erschien das letzte reguläre Album dieser serbischen Band. Zakon velesa lässt ziemlich schnell erkennen dass sich The Stone in dieser Zeit gesteigert haben. Die Strukturierung der Titel ist besser und ausgefeilter geworden, übersichtlicher auf der einen Seite, was dem Hörgenuss zugute kommt, auf der anderen Seite haben sich The Stone aber ihren „chaotischen“ oder auch wilden Charme bewahrt und gekonnter in das Songwriting eingearbeitet. Die eingängigeren und schnelleren Passagen geben sich ein Wechselspiel mit Momenten die voller Melodien und unterschiedlicher Rhythmik sind. Die Gitarren halten selten still, lassen ständig deutlich hörbare Riffs und einzelne Melodien erklingen. Die Arbeit am Schlagzeug trägt zu dem positiven Erscheinungsbild von Zakon velesa aber genau so bei. Denn dort geht es gleichsam aktiv und abwechslungsreich vor sich was dem Album insgesamt ein tiefes Klangbild verschafft in dem es viel herauszuhören gibt. Von langsameren und druckvollen Momenten bis hin zu hereinbrechenden und brutalen Attacken. Die recht gute Produktion der Scheibe betont diese Attribute und hinterlässt den nachhaltigen Eindruck ein durch und durch gelungenes Album vor sich zu haben. Höhepunkt von Zakon velesa dürfte wohl der abschließende Titel 1168 sein, der zugleich mit knapp zwölf Minuten Spielzeit auch der längste ist. In diesem Lied haben The Stone auf eindrucksvoller Weise all ihre Vorzüge in geballter Form vereint und zum Besten gegeben. Dort stimmt wirklich alles und letzte Zweifel am Schaffen der Band dürften damit auch ausgeräumt sein.

01. Prividjenja
02. Nocas Nikog Nema Pred Dverima Nava
03. Svarozi Krug
04. Zakon Velesa
05. Mater Slava
06. 1168. (Sivi Oblak Stao Nad Arkonom)

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