Kältetod – Leere | 2010 | Eternity Records | CD | Black Metal

Nachdem mir erst kürzlich Reue von KÄLTETOD untergekommen war und diese aktuelle Ausgabe des Debütalbums „Leere“ einen ähnlichen Werdegang machte, war ich froher Dinge hiermit ein ähnlich großes Werk vor mir zu haben. Diese Neuausgabe von Eternity Records kommt im Digipak mit neuem Klang und einem etwas veränderten Inhalt. Als Bonus gibt es zwei Lieder der Vinylveröffentlichung Talpfade. Obwohl „Leeres“ Klang runderneuert wurde, sind die hörbaren Unterschiede zu Reue offenkundig, man spürt und hört, dass das … mehr

Kältetod – Reue | 2010 | Eternity Records | CD | Black Metal

Die Entstehung von „Reue“ ist interessant, da das Material zwischen 2004 und 2006 geschrieben, zwischen 2007 und 2009 aufgenommen und schließlich 2009 und 2010 abgemischt und gemastert wurde. KÄLTETOD fiel mir zum ersten Mal auf der Split LP mit Veineliis auf, gefolgt von der Mini Verstummt, erblindet, verdorrt, erfroren. Ich mochte beide Veröffentlichungen und da ist es wenig überraschend, dass mir nun das aktuelle Werk ebenfalls gefällt. Stilistisch hat sich KÄLTETOD gegenüber der Mini eigentlich … mehr

Kältetod – Verstummt, erblindet, verdorrt, erforen | 2008 | Black Devastation Records | CDR | Black Metal

„Verstummt, erblindet, verdorrt, erfroren“ erschien bereits 2006 als mit 3 Titeln bestücktes Vinyl und enthält älteres Material aus der Zeit zwischen 2001 bis 2003. Das Alter hört man auch sofort heraus, ist es doch vor allem sehr roh, was man hier geboten bekommt. Der Gesang ist stark verzerrt, dabei aber niemals hysterisch oder emotional aufbrausend, was der Musik eine kalte Atmosphäre verleiht. So war es ja bereits auf der Split LP mit Veineliis, was mir … mehr

Veineliis / Kältetod – Split | 2006 | Ashen Prod. / Blitzkrieg Prod. / Raging Bloodlust | Vinyl | Black Metal

Mit dem 20 Minuten langen Lied „Son of Angurboda / Without mortal agony“ zeigt sich die Einmann-Gruppe VEINELIIS differenzierter und insgesamt auch schwermütiger als zuletzt beim Demo „In this forest shall be my gallows“. „Son of Angurboda“ besitzt zwar auch eingängige schnelle Passagen, doch sind diese der melancholischen Melodieführung klar untergeordnet und nicht mehr so eindringlich und hart wie beim Demo. Neben den düsteren, rauen metallischen Strecken kommen auch zwei sehr ruhige und klare Passagen … mehr

Kæltetod – Wundenextrakte I-V | 2005 | Ashen Productions | Kassette | Black Metal

Wundenextrakte I-V ist ursprünglich 2003 erschienen, das Debütdemo wurde vor kurzem wieder veröffentlicht. Das österreichische Ein-Mann-Projekt Kæltetod zelebriert fünf Stücke lang gestörten, düsteren Black Metal der ab und zu durchbrochen wird von gleichsam dunklen und monotonen Industrial-Klängen sowie auch von einer heiser und unverständlich flüsternden Stimme. Wundenextrakte I-V ist ein einfaches und eingängiges Werk voller dunkler und suizidaler Aspekte. Gerade durch die konsequente Beibehaltung dieser überschaubaren und geradlinigen Merkmale weiß das Demo zu überzeugen und … mehr

Kæltetod – Adoratio Mortem | 2005 | Ashen Productions / Iapetus Productions | Kassette | Black Metal

Anderthalb Jahre nach dem ersten Demo Wundenextrakte I-V hat R.S. von Kæltetod nun das zweite Demo Adoratio mortem veröffentlicht. Veränderungen und Verbesserungen sind klar zu vernehmen, sowohl produktionstechnisch als auch qualitativ. Adoratio mortem macht einen klareren und gewachsenen Eindruck, es enthält weniger experimentelle Einflüsse obgleich mit Ohmacht I und II zwei Industrial Ein- und Ausklänge gegeben sind. Diese kommen aber professionell und gut rüber und unterstreichen respektive betonen die Atmosphäre und Haltung von Kæltetod. Das … mehr