Thanatomania – Drangsal

Thanatomania - Drangsal

Über THANATOMANIA aus Berlin ist kaum etwas bekannt. Es gibt keinerlei Präsenz im Netz und auch sonst geht man sparsam mit Informationen um, so sind von den Musikern lediglich die Akronyme überliefert. Bandfotos und ähnliches? Fehlanzeige. Vor kurzem ist mit „Drangsal“ eine neue EP erschienen, es ist erst die zweite Veröffentlichung der Band, nach einer ersten Demo 2013. Das Cover von „Drangsal“ empfinde ich als unpassend, da es dem musikalischen Gehalt nicht wirklich gerecht wird. … Weiterlesen …

Wederganger / Laster – Split

Wederganger / Laster - Split

Zwei niederländische Formationen geben sich auf diesem Split-Album mit je einem überlangen Lied die Ehre. Den Anfang machen WEDERGANGER, die mich vor rund einem Jahr mit ihrem Debütalbum „Halfvergaan Ontwaakt“ zu überzeugen wussten. Von LASTER hatte ich hingegen schon länger nichts Neues mehr gehört, liegt meine einzige Berührung schon satte vier Jahre zurück, als die Debüt-EP „Wijsgeer & Narreman“ erschien. Mit dem mehr als vierzehn Minuten langen Lied „Klaroenen Van De Dood“ knüpfen WEDERGANGER recht … Weiterlesen …

Dark Endless – Dem Tode verfallen

Dark Endless - Dem Tode verfallen

Das erste Mal traten DARK ENDLESS 2004 in Erscheinung, da erschien mit „Lebensfremd“ die erste Demo. 2007 folgte das Debütalbum „Verlierer“ und im zurückliegenden Herbst folgte das zweite Album „Dem Tode verfallen“. Sowohl die Liedernamen als auch die Albennamen drängen den Verdacht auf, es hier mit Black Metal depressiver Spielart zu tun zu haben. Im Großen und Ganzen bestätigt sich dieser Anfangsverdacht auch. DARK ENDLESS verewigten auf dem zweiten Album vier lange Lieder, umsäumt von … Weiterlesen …

Negative Or Nothing – Non Metuit Mortem, Qui Scit Contemnere Vitam

Negative Or Nothing - Non Metuit Mortem, Qui Scit Contemnere Vitam

Bassist Nhiver gründete NEGATIVE OR NOTHING bereits 2007, veröffentlichte jedoch erst 2010 das erste Werk, ein Splitalbum mit LIFELESS WITHIN sowie FLIEGEND. 2012 folgte eine Demo und nun ist mit „Non Metuit Mortem, Qui Scit Contemnere Vitam“ das Debütalbum erschienen. 2014 heuerte er noch als Bassist bei ANIMUS MORTIS an. Das acht Lieder starke Album ist melancholischer Black Metal mit kalten atmosphärischen Einsprengseln, dezenten, unaufdringlichen DSBM-Bezügen und harscher Aggression. Mit plumpem DSBM, der langweilig dahin … Weiterlesen …

Kalmankantaja / V-Khaoz – Split

Kalmankantaja / V​-​Khaoz - Split

Dieser Tage gibt es von KALMANKANTAJA wieder einiges Neues. Das DSBM-Projekt von Grim666 veröffentlichte kürzlich einige Splitalben, darunter dieses mit V-KHAOZ. Sowohl Grim666 als auch V-Khaoz sind Multiinstrumentalisten und in der finnischen Szene lange dabei. Während Ersterer sein Unwesen unter anderem mit LATHSPELL, OATH, HAUTAKAMMIO oder GRIMIRG treibt, ist Letzterer unter anderem bei AZAGHAL, HELLKULT, HIISI und OATH beteiligt (gewesen). Unter seinem Künstlernamen tritt er nun als Solokünstler in Erscheinung. KALMANKANTAJA und V-KHAOZ nehmen sich … Weiterlesen …

Tempers Creature – Si Vis Vitam, Para Mortem

Tempers Creature - Si Vis Vitam, Para Mortem

Nur ein Jahr nach „Lupus Est Homo Homini“ legen TEMPERS CREATURE aus Schwaben nach. Das neue Album wurde „Si Vis Vitam, Para Mortem“ getauft und erweist sich als würdiger Nachfolger. Man bleibt sich treu und so gibt es erneut depressiven Black Metal mit abwechslungsreichen, schubladensprengenden Stilvermischungen. Wie schon beim Vorgänger versteifen sich TEMPERS CREATURE nicht auf eine spezielle Spielweise, was gerade im depressiven Black Metal mehr als berechtigt ist. Natürlich gibt es lange und langsame … Weiterlesen …

I Shalt Become – Requiem

I Shalt Become - Requiem

Das Gründungsjahr von I SHALT BECOME ist, welches lange Zeit von S. Holliman als Soloprojekt geführt wurde, das Jahr 1995. Damit gehört I SHALT BECOME wohl zu den dienstältesten Vertretern des USBM. Der Kölner Vinylspezialist None Shall Defy  Records nahm sich 2012 der Wiederveröffentlichung des zweiten dritten Albums an, das 2008 über Moribund Records und Darker Than Black auf CD erschien. Gegenüber der Erstausgabe enthält das limitierte Vinyl ein leicht verändertes Artwork sowie das Cover … Weiterlesen …

Vanhelga – Happiness

„Happiness“ ist ein glänzendes Beispiel dafür, dass nicht jede Idee, die unter dem Einfluss von gemütsverändernden Substanzen entsteht, umgesetzt werden sollte. Laut Ottosson bzw. 145188 ist „Happiness“ unter dem Einfluss von massivem Drogenkonsum entstanden. Das Ergebnis ist leider nicht besonders kreativ oder gelungen, betont aber die egalitäre Scheißegal-Haltung des Schweden. „Happiness“ ist ein merkwürdiges Klangzeugnis düsterer Klänge, soviel steht fest. Aber alles andere an der EP ist zumindest eigensinnig. Der Klang ist recht bescheiden, nämlich … Weiterlesen …

Vanhelga – Ångest

Die EP „Ångest“ erschien bereits 2011 in einer streng limitierten Auflage von 100 Kopien und wurde nun wiederveröffentlicht. Wahrscheinlich nicht nur für mich eine interessante Neuauflage, zumal meine erste Berührung mit VANHELGA das 2012er Album „Höst“ ist. Alles was man auf „Höst“ und „Längtan“ hören kann, lässt sich auch bereits auf „Ångest“ erleben. Allerdings weniger ausgereift und noch stärker vom klassischen Black Metal geprägt. Solist 145188 kombiniert ruppig knurrenden Black Metal mit bizarren, melodischen Arrangements, … Weiterlesen …

Wigrid / Sunshine & Lollipops – Split The Indifference / Geteilte Gleichgültigkeit

Wigrid / Sunshine & Lollipops – Split The Indifference / Geteilte Gleichgültigkeit

Ich war überrascht als mich dieses Splitalbum erreichte, denn vom Bestehen WIGRIDS hatte ich nichts mitbekommen. Das letzte Album „Die Asche eines Lebens“ war immerhin bereits 2005 erschienen und seitdem herrschte Stille. Im vergangenen Sommer wurde dann dieses Splitalbum veröffentlicht, wo sich das depressive Einmannprojekt WIGRID mit zwei Berliner Chaoten von SUNSHINE & LOLLIPOPS die Klinke in die Hand gibt. Von WIGRID gibt es nur zwei Lieder, wovon das erste ein atmosphärisches Instrumentalstück ist. Mit … Weiterlesen …