Svart – Namnlös och bortglömd | 2010 | Frostscald Records

Obwohl Svart erst seit 2008 existiert, gibt es mit der MCD Namnlös och Bortglömd sowie dem dritten Album Förlorad, bereits die vierte und fünfte Veröffentlichung. Diese MCD ist 24 Minuten lang und beinhaltet neben den zwei depressiven Kompositionen auch ein abschließendes, langes Pianostück. Die beiden neuen Stücke Den Hemlöses Klagosång und Den Sista Droppen Utav Liv kommen in einem schweren, langsamen Gewand daher. Alleinmusiker Draug hat beide Lieder komplett langsam eingespielt, Tempoeinschübe wie auf den Vorgängern fehlen also. Am Klang wurde auch geschraubt, der nun klarer und differenzierter ist. Aber auch sonst weiß Namnlös och Bortglömd zu gefallen, obgleich wirklich große Momente fehlen. Es dominiert eine langsame Unaufgeregtheit und latente Schwermut. Draugs Spiel an den Saiten ist dabei aber erneut gelungen, da es die düsteren Empfindungen hervorragend zum Ausdruck bringt.

Somit ist Namnlös och Bortglömd eine grundsolide Genreveröffentlichung, die Freunde und Anhänger dieser Spielart nicht enttäuschen wird. Mir ist es auf die Dauer aber etwas zu langweilig, zumal ich mit dem Pianostück am Ende nichts anzufangen weiß. Demnach gefallen mir die beiden Vorgänger Vanära, vanmakt och avsmak und Våran tid är förbi etwas besser, auch wenn sie klanglich nicht so gut wie die MCD sind.

6/10
Aceust

01. Den hemlöses klagosång
02. Den sista droppen utav liv
03. Namnlös och bortglömd

http://www.ensamvarg.com/web/svart/index.html
http://www.frostscald.com/

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