Purgatory – Ωmega Void Tribvnal

Purgatory - Ωmega Void Tribvnal

Purgatory - Ωmega Void TribvnalSie können es nicht lassen! Auch nach sechszehn Jahren zeigen PURGATORY aus Sachsen nicht den geringsten Ansatz von Abnutzungserscheinungen. Im Gegenteil: Mit ihrem achten Studioalbum „Ωmega Void Tribvnal“ beweisen die Mannen um Gründungsmitglied, Sänger und Gitarrist René Kögel, dass man deutschen Death Metal ohne PURGATORY gar nicht denken kann.

Die acht neuen Stücke sind überaus brutal und heftig. PURGATORY waren noch nie dafür bekannt seichte Töne anzuschlagen oder sich mit melodischem Geplänkel abzugeben. Schon auf den ersten beiden EPs „Psychopathia Sexualis“ und „Sadistic Spell“ sowie dem 1996er Debütalbum „Damage Done By Worms“ formten sie ihren unverwechselbaren und eigenständigen Klang. Den bewahrten sie über all die Jahre ohne ihn jedoch zu konservieren. PURGATORY entwickelten sich und blieben sich dennoch treu.

„Ωmega Void Tribvnal“ ist an Brutalität und Aggression kaum zu überbieten. Immer wieder drückt Schlagzeuger Lutz Geröld das Gaspedal unmenschlich durch. PURGATORY bringen eine harsche und extreme Aggressivität mit ihrer ureigenen kranken Atmosphäre in Einklang. So heftig und wütend das Album auf der einen Seite auch ist, so abwechslungsreich und detailliert ist es auf der anderen. Es ist ein professionelles Album mit unbeschreiblich viel Härte und ausreichender Abwechslung, die sich unter anderem durch aberwitzige und punktgenaue Tempowechsel oder morbide Harmonien manifestiert. Das Spiel von Geröld ist grandios, kein Wunder, sind PURGATORY doch schon lange dabei und mit Patrick W. Engel stand erneut ein erfahrener Mann zur Seite. Trotz aller Professionalität und Eingespieltheit ist „Ωmega Void Tribvnal“ alles andere als ein glattes, seelenloses und totproduziertes Album.

Purgatory (Band)„Ωmega Void Tribvnal“ ist nicht nur Freunden von PURGATORY zu empfehlen. Die Sachsen liefern womöglich ihr bisher bestes Album ab. Schlecht waren sie noch nie, doch dieses ausgewogene Verhältnis von raffinierter Komplexität, die niemals zu kopflastig wird und bestialischer Direktheit, ist ein Pflichtprogramm für jeden Liebhaber gepflegten Death Metals.

Purgatory – Ωmega Void Tribvnal
CD / Vinyl | War Anthem Records
18.03.2016 | Death Metal

1. Devouring The Giant
2. Prophet Of Demonic Wrath
3. Chaos Death Perdition
4. Nemesis Enigma
5. Codex Anti
6. The Curse Of Samhain – Part II
7. Via Dolorosa
8. The Archaic Evil

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