Lugubrum – De Vette Cuecken | 2004 | Blood Fire Death | CD | Black Metal

Drei Jahre nach dem letzten regulären Album melden sich die Belgier Lugubrum nun in bester Tradition zurück. Wie eh und je steht auch De vette cuecken voll und ganz im Zeichen der bandeigenen chaotischen Interpretation von grimmig-minimalistischen Black Metal. Teilweise ist das Album schnell und aggressiv, dann auch langsam und verspielt – insbesondere was Schlagzeug und Bass betrifft. Bei dem Titel De vette cuecken taucht sogar ein klassisches Blasinstrument auf. Eins ist ganz klar, Lugubrum kreieren absolut eigenständige Musik die in ihrem eigenen Sinne ziemlich extrem ist. Die Beschaffenheit der Lieder ist sehr abwechslungsreich und unterschiedlich, eine klare dezidierte Linie die sich gleich bleibend durch das Album zieht, gibt es vom „chaotischen“ Grundton mal abgesehen, nicht. Dies mag für den Einen oder Anderen den Zugang zur Musik erschweren oder sogar unmöglich machen. Man muss eine Neigung für diese eigenwilligen Klänge haben, denn die Art und Weise wie Lugubrum Hohn und Verachtung säen, ist nicht jedermanns Sache.

Trotz einer besseren Produktion kommt De vette cuecken aber an ältere Werke der Band nicht ganz heran. Vielleicht liegt es einfach daran, dass durch den besseren und sauberen Klang, etwas von der typischen Atmosphäre verloren gegangen ist. Dennoch ist und bleibt auch das neue Album, ein sehr interessantes Werk mit einem wahnwitzigen Songwriting und vielen interessanten Arrangements.

01. Apéritif
02. Attractive to the flies
03. In den ghoot by Kaerschlight
04. De maeghere cuecken
05. De vette cuecken
06. Dust binst drinken
07. Robust shades of brown
08. Poussy-café

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