Infinity – The Birth Of Death | 2004 | Total Holocaust Records | CD | Black Metal

Mit The birth of death hat das niederländische Trio ein unheilvolles zweites Album fertig gestellt. Am Schlagzeug verrichtet Balgradon XUL von Funeral Winds seine Arbeit sehr gekonnt. Neben der klugen Fuß- und Handarbeit ist auch der sehr mächtige und druckvolle Klang des Schlagwerks eine wahre Freude. Trotz des Banners des intoleranten Black Metals sind Infinity nicht ausnahmslos überschwänglich brutal und zerstörerisch. Zwar überwiegt die aggressive und schnelle Spielweise klar, doch gibt es auch genügend harmonische und melodische Komponenten die geschickt ins Material eingearbeitet wurden. Besonders tut sich da Flames in hunger vor, welches mit seinen dunklen, schnellen und hintergründigen Gitarrenmelodien gar ein wenig nach Darkthrone klingt aber zwischendurch immer mit ruhigen und klaren Passagen aufwartet, die durch kurze akustische Klänge verziert wurden. Überhaupt ist The birth of death sehr intensives und gut geschriebenes Material, das beim Hören sofort ins Mark zu gehen scheint. Präzise aggressive Stücke und Strecken wechseln sich mit kurzen feinfühligen Parts ab. Diese Übergänge sind sehr gut in Szene gesetzt worden und ordnen sich so in ein homogenes Hörgefühl ein.

Infinity haben hiermit ein klasse Album abgeliefert dass durch intelligente Umsetzung und einem kräftigen Klang besticht, aber niemals seine brutale Grundstimmung ablegt.

01. Our cruel vengeance
02. Flames in hunger
03. Back to the source
04. Heart in stone
05. Corvus corax
06. Frozen cries
07. The birth of death
08. The sun no longer rises

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