Impurity – At The Gates Of Dawn | 2004 | Minas Ithiel Records | CD | Black Death Metal

Die geschichtlichen Wurzeln der österreichischen Gruppe Impurity reichen bis ins Jahr 1989 zurück. Das ist eine lange Zeit und dennoch waren sie mir bis heute völlig unbekannt, doch ändert sich dies nun glücklicher Weise mit At the gates of dawn, dem zweiten Album der Band. Impurity halten in den acht Titeln viele interessante und überraschende Momente und Ideen bereit, eine sehr abwechslungsreiche Mischung aus Death und Black Metal der phasenweise sogar recht thrashige Züge annehmen kann, wenn die Gitarren schön kreisend und schrummig daher kommen. Die Fünf agieren genau so antreibend und schnell wie auch stampfend und schleppend. Ganz gleich welche Stilistik gerade überwiegt, Impurity wirken dabei stets authentisch und überzeugend. Die Übergänge innerhalb der Lieder vom Death zum Black Metal geschehen sehr subtil und fliessend. Zum Einen arbeiten die Österreicher mit zwei verschiedenen Gesangsstimmen, einer grellen kreischigen sowie einer tiefen und dunklen; zum Anderen ist aber auch die Spielweise der Instrumente sehr variantenreich was dann insgesamt zu diesem abwechslungsreichen, lebendigen und sehr eigenen Stil der Band führt.

At the gates of dawn ist ein erstklassiges Album das nicht nur durch das Songwriting und die Umsetzung besticht sondern auch durch den produzierten warmen Klang zu gefallen weiß, der manchmal erkennen lässt, es nicht mit einer Vorzeigeband von einem nur an Profit orientierten Label zu tun zu haben. Trotz des anspruchsvollen und technischen Materials – welches sich ins keinster Weise hinter irgendwelchen Größen verstecken muss – bewahren Impurity eine wohlige untergründige Atmosphäre.

01. At the gates of dawn
02. World domination
03. Thy great infernal
04. Blood screams
05. Revelation in blood
06. Into the night’s creation
07. On blackened wings
08. With blood on my hands

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