Immolation – Unholy Cult | 2002 | Listenable Records | CD | Death Metal

Mit Unholy Cult schufen die New Yorker ein weiteres brutales und durchaus technisches Death Metal Album welches nicht sofort von der Welle langweiliger und bedeutungsloser verschluckt wird. Immolation haben schon gleich im ersten Titel unter Beweis gestellt, das es sich hierbei um gehobenen Todesmetal handelt. Eine klare und sehr druckvolle Produktion wird einem um die Ohren gehauen, dazu technische Rhythmuswechsel und viele Riffs und auch Soli wurden verarbeitet. Das bereitet gleich zu begin Spaß am Hören der Scheibe.

Sinfal nature kommt da schon vielmehr in einem traditionellem Tongewand daher. Es ist eingängiger und wird mit Härte und tödlicher Präzision gespielt. Besonders gelungen finde ich die kurzen und langsameren Zwischenpassagen die durch eine Klangwand der Gitarren bestimmt werden.

Stellvertretend geht es auf Unholy Cult auch in dem Stil weiter. Es wird nie langweilig oder gar eintönig. Die Lieder sind zwar alle kompromißlos komponiert und gespielt, bestechen jedoch durch eine vielschichtiger Klangstruktur. Viele Rhythmuswechsel und Soli sind geschickt in die Todeshymnen eingebaut, ohne jedoch verspielt zu wirken. So ist Unholy Cult ein ausgewogenes und zugleich abwechslungsreiches Album geworden das prächtige Früchte des Death Metals trägt.

01. Of martyrs and men
02. Sinfal nature
03. Unholy cult
04. Wolf among the flock
05. Reluctant messiah
06. A kingdom divided
07. Rival the eminent
08. Bring them down

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