Hypothermia – Suicide Fixation | 2004 | Total Holocaust Records | Kassette | Black Metal

Die Betitelung des Demos verrät schon viel über das enthaltende Material. Langsam und schleppend gehaltener Black Metal der eine dunkle suizidale Grundstimmung ausdrücken soll. Schmerz, Pein und eine schier fassungslose Verzweiflung sind im Silencer ähnlichen Gesang verankert, wobei der Gesang Hypothermias bei weitem nicht die Klasse von Silencer erreicht. Suicide fixation erweckt insgesamt einen zu lieblosen Eindruck. Lieblos deshalb, da auf der Kassette kaum ergreifende Akzente gesetzt werden. Dies mag durchaus daran liegen, dass zur Zeit zu viele ähnliche Tonträger angespült werden und Hypothermia nun einfach nur noch eine von Vielen sind. Das Grundtempo ist sehr langsam, ebenso die einfachen und vorausschaubaren Melodien und dazu der extreme Gesang. In dieser Form und in ähnlich Art zu oft schon da gewesen. Suicide fixation hat zu wenige eigene Ansätze die das Ganze interessant gestalten würden. Einer dieser positiven Ansätze ist die Umsetzung und Inszenierung der Rhythmuswechsel, die Einarbeitung von Breaks und Double-Bass, die durchaus einen interessanten Wert haben. Doch auf die Gesamtlänge bezogen, ist es einfach zu wenig und zu schwach.

01. Intro
02. Självhat
03. Evig kyla
04. Your misery
05. Outro

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