Groondhaat – Humanity – The Flesh For Satan’s Pigs | 2011 | Ketzer Records | CD | Black Metal

Bei Humanity – The Flesh For Satan’s Pigs scheint es sich um die Debütveröffentlichung des Trios Grondhaat zu handeln. Über Grondhaat ist wenig bekannt, einzig dass Asura von Trollech mit dabei ist, gilt als Fakt. Laut Ketzer Records soll Grondhaat „Minimalistic Fucking Raw Black Metal“ spielen, was so auch stimmt. Das sieben Lieder starke Werk ist kompromisslos und ungeschönt. Auch wenn Asura mit dabei ist, so hat Grondhaat mit Trollech absolut nichts gemeinsam. Grondhaat spielt dreckigen Black Metal, nicht sonderlich schnell oder brutal, aber dennoch fies, finster und gemein. Manchmal klingt oder erinnert Grondhaat an eine Mischung aus Primigenium und Krieg.

Humanity – The Flesh For Satan’s Pigs ist eine Huldigung an den Black Metal ohne melodischen Firlefanz, ohne Avantgarde, ohne Pagan oder sonstwas. Stattdessen einfach und geradlinig, grimmig und authentisch. Puristen und Fanatiker dürfen sich über diese Veröffentlichung also freuen, zumal sie gut gelungen ist und nicht den Eindruck erweckt, alles schon hunderttausend Mal gehört zu haben. Obwohl der minimalistische Rahmen kaum Platz für Eigenkreativität lässt, klingt Grondhaat dennoch recht eigenständig. The Gate Of Nanna wurde zwar tatsächlich schon unzählige mal nachgespielt, doch die Version von Grondhaat ist dennoch sehr hörenswert, da das Ende aufgrund der einmaligen Verwendung des Keyboards und Flüsterstimme anders als im Original ist, aber sonst strikt dem Original gleicht.

Moderne Hörer werden Humanity – The Flesh For Satan’s Pigs schlicht langweilig finden, für die ist so ein Album aber auch gar nicht bestimmt. Grondhaat spielt dreckigen, kompromisslosen Black Metal, mehr muss man eigentlich nicht sagen. Das Album erscheint am 28. Februar, also Augen und Ohren offen halten!

7,5/10
Aceust

01. Fucking slaves
02. Humanity – The flesh for satan’s pigs
03. The last dawn of human race
04. The gate of Nanna (Beherit Cover)
05. Incantations of dark gates
06. The blackest blasphemy
07. All bullets of war

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