Exorial / Kälte – Die Zusammenkunft | 2002 | Eigenproduktion | CDR | Black Metal

Mit diesem Release hält man zwei deutsche Bands in seinen Händen die sich dem unkonventionellen und ehrlichem Black Metal verschrieben habe, bzw. Misanthropische Tonkunst schaffe wie es einst von Exorial zu hören war. Die auf 50 Stück limitierte Einheit enthält vier Stücke die in einer einfach gehaltenen Produktion rüberkommen. Diese Produktion paßt aber voll und ganz zur Musik, und dabei muß man auch bedenken das es zumindest bei Exorial um ein reines 1-Mann-Projekt handel. Wie es bei Kälte aussieht kann ich nicht sagen, da mir die Band bisher gänzlich unbekannt war. Einen Höhepunkt stellt für mich ganz klar Gespenst von Exorial dar. Exorial haben sich allgemein musikalisch seit der letzen Veröffentlichung konsequent innerhalb des eigenes Stils weiterentwickelt und den eingeschlagenen Weg perfektioniert wie man gerade bei Gespenst hören kann. Dort wurde der misanthropische Haß sehr gut vertont und umgesetzt was in dem Fall auch mit der Produktion wunderbar einhergeht. Ein kleines Manko allerdings ist der Drumcomputer der eingesetzt wurde sowie der Gesang der ein wenig das gesamte überlagert.

Insgesamt stellt diese Split ein Werk von rauhem und verachtendem Black Metal dar der sich aber sehen, respektive hören lassen kann.

EXORIAL
01. Vorwärts in die Dunkelheit
02. Gespenst

KÄLTE
03. Huren Satans
04. Legion

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