Evoken – Quietus | 2001 | Avantgarde Records | CD | Funeral Doom

Eine vollkommen düstere und melancholische Wand aus Klängen drückt einen hier nieder. Die Rede ist von der Band Evoken. Ja, mir fehlen fast schon die Worte, dieses Werk zu umschreiben, es in Worte zu fassen. Wer Doom Metal dieser Art kennt, wird wissen was ich meine. Dieses schier wahnsinnige langsame Treiben der Klänge, dazu der bedrohliche Gesang der fast schon einen Gänsehautfaktor hat, bestimmen das gesamte Album. Die Atmosphäre wird in den einzelnen Liedern noch durch sanfte, im Hintergrund stehende hymnische, ja fast schon sphährische Melodien gekonnt gesteigert. Eindrucksvoll wird dies bei Tending the dire hatred gezeigt. Hier tauchen sehr langsame, sphärische Gitarrenriffs gepaart mit einer flüsternden Stimme auf, um mich sich langsam, aber stets ein wenig zu steigern.

Insgesamt ist es einfach ein sehr gut gelungenes Doom Metal Album das wohl noch im Genre für einige Furore sorgen wird. Für mich auch seit längerer Zeit das Beste aus diesem Bereich das ich gehört habe.

01 In pestilence, burining
02 Withering indignation
03 Tending the dire hatred
04 Where ghosts fall silent
05 Quietus
06 Embrace the emptiness
07 Atrementous journey

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