Demonizer – Triumphator | 2008 | Folter Records | CD | Black/Thrash Metal

Triumphator ist das inzwischen dritte Album des belgischen Black-Thrash-Kommandos Demonizer. Über neun Lieder verteilt gibt es hier ein wahres Riff-Gewitter zu hören. Demonizer hält sich nicht lange mit einleitenden Einklängen auf, stattdessen wird sofort und unmittelbar geklotzt. Triumphator ist ein überaus lebendiges Album auf dem ständig etwas in Bewegung ist, allen voran das Gitarrenspiel. Stillstand oder Eingängigkeit scheint den Belgiern fremd zu sein. Die Grundgeschwindigkeit des Albums ist flott und zügig, wobei sich das jeweilige Tempo dem aktuellen Spielfluss anpasst, was Demonizer sehr gut bewältigt, da es häufig zu Veränderungen und Wechseln kommt.

Der Klang ist entsprechend sauber und differenziert. Auf Dauer ist er mir allerdings ein Ticken zu glatt. Dies gilt übrigens auch für die Musik von Triumphator. Das Album ist mir insgesamt betrachtet etwas zu glatt und brav. Es fehlen mir fiese, schroffe und rotzige Elemente, die für mich zum Black/Thrash Metal einfach dazu gehören. Ich will Demonizer dabei in keiner Weise irgendwelche spielerischen Fähigkeiten absprechen, die Riffs und Soli sind einwandfrei und anspruchsvoll. Aber es fehlt einfach das „dreckige“ in der Musik. Ein wenig ist von diesem Gefühl in den beiden letzten Stücken Let them hate und Bestial ejaculation zu spüren, doch ist das für ein fast 45 Minuten langes Album zu wenig.

Triumphator ist kein schlechtes Album. Wie gesagt, was man da an den Gitarren zu hören bekommt ist beachtlich. Aber es fehlt mir einfach der banale Anstrich des Fiesen und Dreckigen, den ich brauche, um Black/Thrash Metal in vollen Zügen genießen zu können, zumal ein Lied auch noch Alcoholic heißt, und damit auch noch etwas wüstes sowie ausgeflipptes suggeriert.

01. Terror, chaos, bloodlust, death
02. Alcoholic
03. The wolf inside
04. Triumphator
05. Bright the stars must shine tonight
06. Purity in legacy
07. Into the dark void
08. Let them hate
09. Bestial ejaculation

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