December Wolves – Blasterpiece Theatre | 2002 | Wicked World | CD | Death Metal

Das ende April kommende Album von December Wolves geht konsequent da weiter, wo sie mit Completly Dehumanized aufgehört haben. Ich hatte es befürchtet. Das ist mal wieder ein hervorragendes Beispiel dafür, welch einen drastischen Wandlungsprozeß doch die Bands und deren Mitglieder vollführen können. Man kann von Weiterentwicklung und Fortschritt sprechen. Dagegen ist ja auch gar nichts zu sagen. Wir alle werden älter und handeln dann auch dementsprechend anders als noch vor ein paar Jahren. Doch zugleich behalten wir unsere charakterlichen Grundzüge, und tragen stets ein Teil des Alten in uns. So ist es bei December Wolves leider nicht der Fall. So haben sie mit Blasterpiece Theatre ein brutales und direktes Death Metal Album gefertigt. Es ist sogar gut, wobei oftmals Samples wie etwa aus Fernsehmitschnitten, eingemischt wurden. Das Ganze vermittelt sogar einen futuristischen Hauch den man schon fast mit Science-Fiction vergleichen kann. Allerdings wird das auf die Dauer irgendwie langweilig und verursach sogar fast Kopfschmerzen. Es nervt einfach. So ist auch die Stimme sehr „elektronisch“. Will heissen, sie klingt ebenfalls sehr futuristisch und hat einen leichten Industrial-touch.

December Wolves lassen mit diesem Album einfach alles missen was sie auf ihrem Debut noch so groß machte. Die verzweifelten Gesänge, die grandiosen Melodien. All das findet man hier nicht mehr. Es ist einfach nur noch schneller Death Metal, der sehr technisch und riffbetont ist, und von flachen Drums unterstützt wird.

01 – Warning
02 – Desperately seeking Satan
03 – April fools day
04 – Do not entry
05 – Kolobos
06 – Porn again christian
07 – Public aquarian freebase
08 – Solid gold beating
09 – Sharing needles
10 – Disclaimer
11 – To kill again

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