Death By Dawn – One Hand One Foot… And A Lot Of Teeth | 2006 | STF Records | CD | Death/Thrash Metal

One hand one foot… and a lot of teeth heißt das Debütalbum von Death by Dawn, wo ein gewisser Martin van Drunen (einst bei Pestilence) für den Gesang verantwortlich ist. Ähnlich hart und rigoros wie seinerzeit Pestilence geben sich Death by Dawn, wobei es unmöglich ist, One hand one foot… and a lot of teeth einer speziellen Stilistik zuzuschreiben. Die fünf Musiker verarbeiten unterschiedlichste Einflüsse aus den Bereichen Death / Thrash Metal sowie Punk (und Rock) zu einer eigenen harten Spielart des Metals. Angereichert wird diese rohe und harte Spielweise mit sozialkritischen Texten, wie schon ein Blick auf die Titelliste nahe legt.

Death by Dawn beziehen ihre Härte nicht vordergründig aus schnellen und aggressiven Strukturen sondern aus dem kompromisslosen Songwriting, welches auf jegliche Form von Ballast verzichtet und somit ohne technischen Schickschnack oder melodischen Gedöns auskommt. Schnellere Strecken kommen zwar auch vor, doch sind diese insgesamt betrachtet rar gesät, genau so wie die vereinzelten leisen melodischen Einsprengsel, die zumeist in Form eines Soli in Erscheinung treten. Ein Lied hebt sich vom Rest jedoch ab, A day without the band ist ein zuweilen frech oder ironisch wirkendes Stück, dessen sehr rockiger Refrain einfach nur Spaß macht anzuhören. Der Rest von One hand one foot… and a lot of teeth kommt wie aus einem eisernen Guss rüber, was ebenfalls zur Rohheit des Albums beiträgt. Aufgrund dieser unspektakulären Gewandung dürften Death by Dawn vermutlich auch eher etwas für Hörer sein, die dem Metal eine gewisse Zeit beiwohnen.

One hand one foot… and a lot of teeth ist ein gelungener Einstand von Death by Dawn. Harter ehrlicher Metal der einwandfrei umgesetzt wurde – und sicherlich nicht jedem gefällt.

01. DCF (Divorced, conicted, fired)
02. A day without the band
03. Profit
04. Parliament of decadence
05. The nicotine lobby
06. The deceiver silenced
07. Welfare paradise
08. State paranoia
09. Not afraid to die

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