Cryptic Voice – Access Denied | 2007 | STF-Records | CD | Death Metal

Cryptic Voice aus der Schweiz hat dieser Tage mit Access denied das zweite Album veröffentlicht und präsentiert melodischen, eigenständigen Death Metal.

Mit dem ersten Titel Grimmlock beginnt das Album brachial, treibend und druckvoll. Doch statt des erwarteten Nackenbrechers offenbart sich ein abwechslungsreiches Stück, in welchem Cryptic Voice zwischen brutalen und walzenden sowie sehr melodisch eingefärbten Parts hin und her wechselt. Besonders gut gefallen mir hierbei die brachialen Passagen, in denen das treibend gespielte Schlagzeug wunderbar mit den harten, technisch ausgelegten Riffs und dem tiefen Gesang harmoniert.

Das zweite Lied, And nothin‘ will remain, ist bis auf einen kurzen melodischen Mittelteil, ein durchgängig druckvoll vorgetragenes Stück, in dem die Geschwindigkeiten zwischen druckvoll schleppendem und harsch schnellem Spiel variieren.

Im folgenden Shizzo, trifft die technische und brachiale Spielweise mit eingespielten Sprach-Samples auf ein modernes Element, was sich sehr gut anhört, da die instrumentale Begleitung während dieser Samples ungebrochen flüssig und kraftvoll weitergeht.

Im weiteren Verlauf von Access denied, welches mit 13 Titeln zahlreich bestückt ist, agiert Cryptic Voice nach dem selben Schema. Die Stücke sind allesamt von vielschichtiger Struktur, welche durch das Wechselspiel von sehr kräftigen, brutalen Parts und den melodischen Abschnitten, in denen Cryptic Voice gerne mal auch ein Soli einstreut, gekennzeichnet ist.

Richtig schnelle Passagen gibt es zwar auch, doch sind diese rar gesät und so konzentriert sich die Geschwindigkeit vorwiegend auf mittelschnelle Tempi, die aber stets treibend sind, was nicht selten der gut angelegten Double-Bass geschuldet ist.

Abschließend ist zu sagen, dass sich Access denied vor allem durch das vielschichtige und ausgeklügelte Songwriting auszeichnet, in dem sowohl die melodischen Akzente wie auch die harten und technischen Anteile gleichberechtigt eingearbeitet wurden. Somit hat man mit Access denied ein sehr anständiges Death Metal-Album in den Händen, wobei ich persönlich die druckvollen und harten Passagen / Stücke favorisiere.

01. Grimmlock
02. And nothin‘ will remain
03. Shizzo
04. Take the crown
05. Death row dance
06. Miss de Witt
07. Access denied
08. Noctum solaris
09. In all your eyes
10. The waiting for god
11. The boulevard of broken hope
12. When I fell
13. Farewell

Schreibe einen Kommentar