Burial Hordes – Devotion To Unholy Creed | 2008 | Pulverised Records | CD | Black Metal

Die Griechen von Burial Hordes fackeln nicht lange herum und legen auf ihrem zweiten Album Devotion to unholy creed umgehend los. Praise the bloodcode of hatred ist ein kurzes, kraftvolles und zuweilen energisches Lied. Es ist ein passender Einstieg ins Album. Denn Burial Hordes verzichtet generell auf stilübergreifende Einflüsse und weitgehend auch auf atmosphärische Weichspüler. Stattdessen konzentriert man sich lieber auf puren und schnörkellosen Black Metal.

Der Rhythmus ist dabei vorwiegend schnell und treibend, aber stets variantenreich. Es gibt zwar immer wieder hart und eingängig schnell eingehämmerte Parts, doch werden diese von einer Vielzahl an Wechseln angereichert. Besonders gelungen und markant sind diese Wechsel und Übergänge in Infernal necromancers, einem heftigen und eindringlichen Lied. Denn auch die Bass- und Gitarrenlinien sind hier stets treibend in Bewegung und der dunkle sowie kehlige Gesang sorgen dafür, dass Infernal necromancers in der Summe ab und zu ein wenig an die Kanadier Blasphemy erinnert. Wüst und tosend geht es aber auch in den anderen Liedern vor sich. Langweilig wird es dabei jedoch nie, da das Gitarrenspiel lebendig und flott ist und stets für ein angenehmes flüssiges Hörgefühl sorgt.

Devotion to unholy creed ist eine wirklich feine Scheibe, die trotz aller Härte, Heftigkeit und Eindringlichkeit nicht die spielerische Komponente vermissen lässt. Und dann und wann gibt es sie eben doch, die ruhigeren und atmosphärischen Parts. Diese sind allerdings mit bedacht platziert und selten und hören sich jedoch dazu sehr gut an, da sie einen dezenten Charakter haben. Vor allem verstärken sie den kraftvollen und energiegeladenen Ausdruck von Burial Hordes. Wer es schnell und heftig, gespickt mit einigen wenigen klaren und atmosphärischen Anleihen mag, sollte Devotion to unholy creed ruhig mal ausprobieren.

8/10
Aceust

01. Praise the bloodcode of hatred
02. Devotion to unholy creed
03. Infernal necromancers
04. Hellborn
05. God’s cutthroat
06. Abysmal goatfeast
07. Splendid destruction
08. Stench of immortal doom

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