Architect Of Seth – The Persistence Of Scars | 2013 | Great Dane Records | CD | Death Metal

Für das französische Duo ARCHITECT OF SETH ist The Persistence of Scars nach zwei Demos das Debütalbum. Die Zwei spielen technischen Death Metal, der extrem riffbetont ist und über weite Strecken sehr komplizierte Strukturen aufweist. Von Anfang an geht es sehr technisch und trocken zu. Dabei wirken ARCHITECT OF SETH wie eine konfuse Mischung verschiedenster bekannter Gruppen. Ein Arrangement erinnert etwa an DEATH, während man dann beim Gesang an PESTILENCE denkt und wieder woanders, nämlich wenn ein Synthesizer dazu kommt, denkt man plötzlich an ETERNAL DIRGE oder ATROCITY zuzeiten von „Todessehnsucht“.

So unterschiedlich die eben genannten drei Gruppen sind, so wirr und chaotisch sind auch die sieben Lieder des Albums. Ich habe schon seit langer Zeit nicht mehr solch eine technische, komplizierte Vorherrschaft im Death Metal gehört. Ich muss gestehen, ich empfinde diese Musik als extrem anstrengend. Die ständigen technischen Riffs, die im Vordergrund stehen, nerven mich gewaltig. Es ist permanent etwas in Bewegung, rhythmisch und melodisch gibt es pausenlose Veränderungen. Und irgendwo taucht auch mal für wenige Sekunden ein Piano auf, was das konfuse Gefühl und den chaotischen Aufbau nur verstärkt.

Für mich ist Pesistence Of Scars ein absolut furchtbares Album. Dabei sind ARCHITECT OF SETH nicht mal die Ersten die so etwas machen, ich habe schon einige solcher Platten gehört, und jedes Mal schüttelt sich in mir mein Unverständnis darüber, wie man so etwas nur freiwillig hören kann. The Persistence Of Scars ist irgendwie eine skurrile Mischung aus total technischem Death Metal, der mit einer Portion Avantgarde und Retroatmosphäre angereichert wurde.

01. LFDY
02. Engender of confusion
03. Transhumance astrale
04. Embrace of anguish
05. Hybrid consuming flesh
06. Tears empty of sadness
07. Teacher of nocturna

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http://www.greatdanerecs.com/

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