Wildes Heer – The Beast Takes The Flesh | 2008 | Funeral Moonlight Productions | CD | Black Metal

The beast takes flesh heißt das Debütalbum der Chilenen von Wildes Heer. Die mit zehn Geschossen bestückte CD enthält schnellen, gitarrenbetonten Black Metal. Weshalb sechs Jahre seit dem ersten und einzigen Demo vergehen mussten, ehe man dieses Werk veröffentlichte, weiß ich nicht. Eine Veröffentlichung ist es jedenfalls alle mal wert. Wildes Heer spielt zwar stets schnell und antreibend, verliert sich dabei aber keinesfalls in blinder, monotoner Raserei. Am Schlagzeug ist man um ein vielfältiges Spiel … mehr

Infinite Hatred – Hateful Spell | 2006 | Kerzakraum Records | CD | Black Metal

Bereits mit dem Demo Verhasstes Schweigen konnte mich dieses ungewöhnliche Ein-Mann-Projekt aus Südkorea überzeugen. Infinite Hatred steht voll und ganz für extremen, makabren und auch hasserfüllten Black Metal par excellence. Nach dem einminütigen düsteren Einklang bricht mit Forest of black shadow eine tosende Hymne los, die in erster Linie durch eine überaus eigenwillige Rhythmik auffällt, welche mit Worten kaum zu beschreiben ist. Diese, von vielen Wechseln durchzogene Rhythmik sowie der heisere, verzerrte Gesang mit leichtem … mehr

Spectral Lore – II | 2008 | Saturnine Society | Kassette | Ambient Black Metal

Nach dem großartigen Debüt I folgt nun mit II das gleichfalls schlicht betitelte Nachfolgewerk. II ist ein sehr umfangreiches und atmosphärisches Album, das den Hörer über 77 Minuten lang abtauchen lässt. Nach dem, mit knapp zwei Minuten eher kurz gehaltenem Einklang, folgt The thorns that I guide my warpath. Es allein dauert fast 25 Minuten und skizziert deshalb schon ganz alleine den Stand der Dinge, der für Spectral Lore heutzutage steht. Am Anfang hämmert schnell … mehr

Triste – Audial Suicide | 2008 | Choirs Of Delusion | Kassette | Black Metal

Audial suicide erschien bereits 2007 und erfuhr von Choirs of Delusion in diesem Jahr eine ansehnliche Veröffentlichung als stil- und geschmackvoll gestaltete Kassette. Den Anfang macht Failure, ein wahnsinnig gutes Lied, wegen dem sich schon ganz allein ein Kauf von Audial suicide lohnt. Hier macht der alleinige Musiker Hètre alles richtig, was man richtig machen und beachten kann. Failure ist über 13 Minuten lang und enthält eine Fülle an unterschiedlichen Elementen, die sich zu einer … mehr

Freitod – …einst tiefe Wunden… | 2008 | Division Geistes Waffe | Kassette | Black Metal

Sanfter, weniger rau und eindringlich ist das neue und zweite Demo Freitods ausgefallen. Anfangs ist das Auftaktstück Manipulation dem ersten Demo atmosphärisch noch recht nahe, vor allem des Kreischgesangs wegen, den man auf Anhieb wiedererkennt. Im Verlauf des Liedes offenbart sich jedoch ein differenzierterer Klang als auf Hoffnungslos…, Gitarre und Bass sind klar und deutlich zu hören, es fehlt die klangliche und auch spielerische Rohheit. Manipulation wird ruhig mit unverzerrten und sanften Melodien vorgetragen. Erst … mehr

Trancelike Void / Bosse – What Night Brings… | 2008 | Choirs Of Delusion | Kassette | Black Metal

Nur kurze Zeit nach dem grandiosen Debütalbum Destroying something beautiful, gibt es mit dieser Split-Kassette, die ursprünglich als 7“ EP geplant war, nun einen Nachschlag von Trancelike Void. Das Lied Emptiness and torturing nights ist etwas roher und harscher als das Material vom Album. Es ist ein sehr ruhiges Stück, in welchem eine latente und unabdingbare Schwermut mitschwingt, die ohne jegliche künstliche Inszenierung auskommt. Stattdessen erzeugt der harsch verzerrte, aber stets ruhig bleibende Gesang, gemeinsam … mehr

Kaiserreich – KRRH | 2007 | Funeral Moonlight Productions | CD | Black Metal

KRRH ist die erste Veröffentlichung Kaiserreichs, einer 2004 gegründeten, aus Norditalien stammenden Gruppe. Gespielt wird vorwiegend temporeich inszenierter Black Metal mit einer leichten, steten melodischen Gitarrenkomponente. Kaiserreich kreiert durch dieses Spiel eine zwar durchaus kalte Atmosphäre, wirkt dabei aber niemals dezidiert brutal oder melodisch. Sowohl Schnelligkeit als auch Melodik halten sich ausgewogen die Waage, was insgesamt zu einem angenehmen und flüssigen Hörgefühl führt. Natürlich wird nicht unentwegt schnell und geradlinig gespielt. Es sind auch Wechsel, … mehr