Taarma – Beyond The Cemetery Gates | 2008 | Ancient Dreams Records | Kassette | Black Metal

Aus dem fernen Belutschistan kommt dieses Einmann-Projekt namens Taarma, welches bereits auf einige Veröffentlichungen verweisen kann und nun mit Beyond the cemetery gates das zweite Album herausgebracht hat. Die ungewöhnliche Herkunft hört man dem Material nicht an. Taarma zelebriert klassischen depressiven Black Metal nach allen Regeln des Genres. Die Lieder sind allesamt sehr langsam, sodass vor allem der stark verzerrte Kreischgesang und die Gitarren für sämtliche atmosphärische Angelegenheiten zuständig sind. Im – mit großem Abstand … Weiterlesen …

Hader – Ascheregen | 2008 | Atrium Toringi | CDR | Black Metal

Ascheregen heißt das zweite Demo der Aachener Gruppe Hader, welches als ProCDr ausgeliefert wird. Geboten wird leicht melodischer aber dennoch dezidiert roh und kalt gehaltener Black Metal. Das Gitarrenspiel zum Anfang von I.N.R.I. ist melodisch gehalten und geleitet gut ins Werk hinein, da die Melodie einfach, wirksam und einen angenehmen grellen Klang hat. Im nachfolgend mittelschnellen Spiel Haders übernimmt dann vorwiegend der Kreischgesang das atmosphärische Ruder, da er zuweilen schön energisch wird und auch das … Weiterlesen …

Inarborat – Inarborat | 2008 | Ván Records | CD | Black Metal

Hinter Inarborat verbergen sich Miserere, C. und Alboin. Letzterer dürften viele sicherlich bereits von Geist oder Funeral Procession her kennen. Hauptverantwortlich für Inarborat ist allerdings Miserere und obwohl sich alle drei Musiker den Gesang teilen, erinnert er mich zuweilen stark an den Gesang auf dem Debütalbum von Funeral Procession. Nach dem kurzen und nicht aufgeführten Einklang, geht es mit Aus Staub und Trümmern zunächst sehr schnell, peitschend und antreibend los; ganz so, als wollte Inarborat … Weiterlesen …

Grívf – Yggdrasil | 2007 | Det Germanske Folket | CD | Funeral Doom

Yggdrasil ist ein sehr interessantes Werk, da es zwei sehr unterschiedliche Stile miteinander kombiniert. Das dänische Einmann-Projekt GrivfYggdrasil ist ein sehr interessantes Werk, da es zwei sehr unterschiedliche Stile miteinander kombiniert. Das dänische Einmann-Projekt Grivf verbindet Folk- mit Funeral Doom-Elementen, inhaltlich unterlegt mit Versen der Hávamál. Konzeptionell erwartet den Hörer also eine sehr interessante Mischung. Am Anfang von Helfarer ist eine klare Akustikgitarre zu hören, zu der etwas später eine klare, aber sehr fest und … Weiterlesen …

Defuntos – Sangue Morto | 2007 | True Face Of Evil | CD | Black Metal / Funeral Doom

Sangue morto heißt also das Debütalbum von Defuntos, einer mir bisher völlig unbekannten Gruppe aus Portugal. Was Defuntos hier, verteilt auf sieben Titel mit einer Gesamtspielzeit von 44 Minuten abliefert, ist düster und roh, minimalistisch und befindet sich in einer Grauzone zwischen Black Metal und Funeral Doom. Nach dem Einklang beginnt das Album mit Nos olhos de una lembrança langsam und sehr düster. Die Bassgitarre wird klar und langsam gespielt, sodass eine dunkle sowie obskure … Weiterlesen …

Sacrilegious Impalement – Sacrilegious Impalement | 2007 | Blasphemous Underground | CD | Black Metal

Diese selbstbetitelte MCD ist die erste offizielle Veröffentlichung der finnischen Gruppe, die erst seit 2006 existiert und sich unter anderem aus Leuten von Neutron Hammer und Exordium rekrutiert. Die involvierten Musiker haben also alle schon in anderen Gruppen Erfahrung gesammelt, womit man von Sacrilegious Impalement einiges erwarten dürfte. Das Titelstück eröffnet die CD schnell und stampfend. Eingängige Riffs und der schnelle Rhythmus verbreiten sofort ein eingängig angenehmes Gefühl. Es bleibt auch vorwiegend schnell. Einige leichte … Weiterlesen …

The Monolith Deathcult – Trivumvirate | 2008 | Twilight | CD | Death Metal

Das dritte Album Trivmvirate der niederländischen Death Metal-Truppe The Monolith Deathcult ist ein sehr brachiales und gewaltiges Werk, auf dem die Herren brutales Geknüppel, elektronische Elemente, orchestrale Begleitungen und mörderische Trash Solis vereinen. Wer jetzt denkt, durch diese Hülle und Fülle würde das Album womöglich zu überladen wirken, der irrt. Denn Trivmvirate ist knapp 60 Minuten lang und die einzelnen Lieder bewegen sich zwischen 5 und 14 Minuten, was viel Raum für die kompositorische Vielfalt … Weiterlesen …

Fäulnis – Cholerik: Eine Aufarbeitung² | 2008 | Karge Welten Kunstverlag | CD | Black/Dark Metal

Diese Wiederveröffentlichung wurde komplett neu gemastert, enthält im 12seitigen Booklet zahlreiche Informationen rund um das Schaffen von Fäulnis und wartet darüber hinaus mit drei Bonusstücken auf. Mir ist die Originalveröffentlichung von 2004 nicht bekannt, weshalb ich unvoreingenommen zu Werke gehen kann. Im Booklet wird Cholerik: Eine Aufarbeitung² als roh und unstrukturiert umschrieben, was sicherlich zutreffend ist. In der Einleitung ist ein einfacher, getrommelter Rhythmus zu hören, der von irgendwelchen Schmerzensschreien begleitet wird. Mit Invokation folgt … Weiterlesen …

A Forest Of Stars – The Corpse Of Rebirth | 2008 | Transcendental Creations | CD | Black Metal

Hier und da wird A Forest of Stars und deren Debütalbum The corpse of rebirth als psychedelischer Black Metal kategorisiert, was insofern richtig ist, da A Forest of Stars in den fünf Liedern von epischer Länge, gerne bizarre Klanglandschaften formt. Man könnte die Musik aber auch einfach als progressiven oder avantgardistischen Black Metal umschreiben, da A Forest of Stars dann und wann durchaus mit Wolves in the Throne Room, In The Woods, oder auch Solefald … Weiterlesen …

Elimi – Summoned From Ashes | 2008 | Ancient Dream Records | Kassette | Black Metal

Aus Schweden stammend, abwechslungsreich und interessant aufspielend, präsentiert Elimi mit Summoned from ashes das Debütalbum. Mit dem Auftaktstück End of existence geht es dann sogleich schnell und treibend los. Wobei sich das Spektrum der Schnelligkeit recht bald ausdifferenziert und es sowohl sehr harte und eingängige Parts als auch langsamere und mittelschnelle Passagen zu hören gibt. Ausgekleidet und verfeinert werden die unterschiedlichen Tempi mit einer Vielzahl an Riffs und Melodien. Es folgt Skral, ein gutes Stück, … Weiterlesen …