Ulvdalir – The Flame Once Lost | 2008 | Black Devastation Records | CD | Black Metal

Über Ulvdalir ist mir nicht viel mehr bekannt als dass die Gruppe aus Russland kommt und das Album The flame once lost dem Jahr 2005 entstammt. Geboten wird roher und zuweilen sehr eingängig gespielter Black Metal, der dann und wann durchaus die Herkunft von Ulvdalir erkennen lässt, da vor allem die rhythmisch eingängig und schnellen Passagen ein wenig an Forest und Branikald erinnern. So eingängig und rumpelnd auch manch eine Passage sein mag, die Musik … mehr

Toxocara – The Great Rebellious | 2008 | Twilight | CD | Death Metal

Die niederländische Formation Toxocara zündet mit ihrem zweiten Album The great rebellious ein herrliches Death Metal-Feuerwerk ab, das zwar technisch strukturiert ist aber unüberhörbar dem Oldschool Death Metal huldigt. Toxocara fackelt nicht unnötig herum und verplempert keine wertvolle Zeit mit Ein- und Ausklängen; stattdessen beginnt das Album mit Godking sofort schnell und brutal. Godking ist aber nicht nur schnell und brachial sondern in angenehmer Art und Weise abwechslungsreich. Dies trifft im Übrigen auf das gesamte … mehr

Aigro Mucifelam – Lost Sounds Depraved

Hinter dem französischen Einmann-Projekt Aigro Mucifelam verbirgt sich ein gewisser Krof, welcher dem Einen oder Anderen von Gruppen wie Maleficum Orgia, Emptyness, Funeral oder Blessed in Sin her bekannt ist. Lost sounds depraved wurde bereits in den Jahren 2001 und 2002 eingespielt und aufgenommen, was man dem Material allerdings nicht anhört, da es in einer sehr harschen und destruktiven Art und Weise zeitlos ist. Lost sounds depraved enthält sieben namenlose Titel. Namen benötigen die Lieder … mehr

Erhabenheit – Missgediehen | 2007 | Black Devastation Records / Splendour Productions | Vinyl | Black Metal

Wie es schon bei der LP-Version des Vorgängers war, so ist es auch diesmal mit Missgediehen: Pro Seite hat man das Gefühl, je ein langes Lied vor sich zu haben da die Übergänge der einzelnen Lieder grenzenlos fließend sind. Diese Gegebenheit gefiel mir schon bei Vom Tempel zum Throne und auch diesmal entwickelt sie denselben atmosphärischen Bann. Erhabenheit hat es erneut geschafft, rauen und teils sehr schroff und eingängig angelegten Black Metal mit guten dunklen … mehr

Wolok – Servum Pecus | 2007 | Insidious Poisoning Records | Vinyl | Black Metal

Als ich dem Infoblatt entnahm, dass Lhükkmer’thz von Zarach Baal Tharagh mit von der Partie ist, war mir nicht ganz wohl bei der Sache, zu schlecht und grässlich ist mir eines seiner Demos in Erinnerung. Neben Lhükkmer’thz sind aber auch Lord Naggaroth und Cypher von La Division Mentale mit dabei, deren Debütalbum ganz anständig war. Wolok zelebriert in jedem Fall rauen Black Metal, jedoch in einer (zum Glück) gänzlich anderen Weise als Zarach Baal Tharagh. … mehr

Havoc Unit – h.IV+ | 2008 | Vendlus Records | CD | Industrial Metal

Havoc Unit ist unmittelbar aus der Asche von …and Oceans entstanden, und, obwohl ich erst gestern eine andere Industrial Metal Veröffentlichung von Vendlus Records loben musste, kann ich dies jetzt nicht wiederholen. h.IV+ ist nicht nur sehr moderner Industrial Metal sondern darüber hinaus auch ziemlich experimentell geraten. Jedenfalls hört es sich für mich so an. Dieser Eindruck kommt von daher, dass die metallischen Anteile in der Musik doch ziemlich gering sind. Ein Merkmal dafür ist … mehr

V:28 – Violution | 2007 | Vendlus Records | CD | Industrial Metal

Ich bin kein Freund des modernen Metals. Aber auch ich muss mich manchmal eines besseren belehren lassen, wie in diesem Fall von der norwegischen Industrial Death Metal Gruppe V:28. VioLution ist bereits das dritte Album und damit zugleich auch das letzte Kapitel einer Trilogie, welche sich dem Ende der Menschheit und der Dekonstruktion der Erde widmet. Für den Einen oder Anderen ist es vielleicht auch interessant zu wissen, dass bei VioLution Garm von Ulver und … mehr

Audiopain – The Switch To Turn Off Mankind | 2007 | Vendlus Records | CD | Thrash Metal

Die norwegischen Thrasher von Audiopain können in ihrer knapp zehnjährigen Geschichte auf eine Vielzahl an Veröffentlichungen verweisen, auch wenn The switch to turn off mankind erst das zweite Album nach The traumatizer ist. Allerdings ist es mit einer Spielzeit von etwas weniger als 27 Minuten ein sehr knapp bemessenes Album. Geboten wird spielerischer und schön gitarrenbetonter Thrash Metal der mittelschnellen bis schnellen Gangart, welcher einen leicht rauen und dreckigen Anstrich aufweist. Mit dem Eröffnungsstück Hellbound … mehr

Truppensturm – Fields Of Devastation | 2007 | Ván Records | CD | Black Metal

Ich bezeichnete die 2006 erschienende und selbstbetitelte EP als tosend, aggressiv und destruktiv. Diese drei Attribute passen auch perfekt zum Debütalbum Fields of devastation, wobei Truppensturm vor allem das Tosende und Destruktive noch gesteigert hat. Denn einerseits wird auf den harschen, zum teil hell verzerrten Kreischgesang verzichtet, welcher der EP einen bissigen und aggressiven Anstrich verlieh; andererseits ist der Klang klarer, wodurch die Saiteninstrumente besser geltend gemacht werden können. Diese werden auf Fields of devastation … mehr

Aetherius Obscuritas – Víziók | 2007 | Paragon Records | CD | Black Metal

Visions ist mittlerweile das vierte Album der ungarischen Einmann-Gruppe Aetherius Obscuritas. Mit zwölf Titeln und einer Spielzeit von über 50 Minuten ist das Werk recht gut und vielschichtig bestückt, da bis auf ein einziges Instrumental auf alles unmetallische sowie überleitendes oder verlängerndes Beiwerk verzichtet wurde. Mit dem eröffnenden Titelstück Visions wird dann auch nicht lange herumgefackelt und umgehend schnell und antreibend losgelegt, wobei die alsbald auftretende und mächtige Basslinie im Hintergrund auffällt und entzückt, da … mehr