Hate Forest – Sorrow | 2005 | Supernal Music | CD | Black Metal

Sorrow ist das inzwischen vierte Album von Hate Forest aus der Ukraine. Die früheren Werke sind mir nur flüchtig bekannt, deshalb ist es mir nicht möglich zu eventuellen Veränderungen Stellung zu beziehen. Sorrow jedenfalls hat es aber in sich. Die sieben Titel wirken wie aus einem eisernen Guss dem sich nichts entgegenzustellen vermag. Das Grundtempo ist stets sehr schnell ohne dabei nach Geknüppel zu klingen. Der schnelle Grundtakt wird selten verändert was natürlich eine starke … Weiterlesen …

Har Shatan / Front Beast – Pain & Misery / Laws Of The Cemetary | 2005 | Deathstrike Records | Vinyl | Black Metal

Mit Pain & misery gehen Har Shatan schneller und heftiger zur Sache als zuletzt beim überwiegend schleppenden Through the eyes of the night von der Split EP mit Wolfsschrei. Der neue Titel Pain & misery besitzt aber ebenso jene raue, unverfälschte und fiese Atmosphäre wie auch schon besagtes Lied zuvor. Vor allem die erste Hälfte des neuen Stücks besteht aus eingängigen Riffs und einem schnellem stampfenden Takt, was dank der fiesen Atmosphäre und konsequenten Eingängigkeit … Weiterlesen …

Hagl – Hagl | 2005 | Irminsul Productions | Kassette | Black Metal

Die Russen Hagl scheinen mit dieser Veröffentlichung ihr erstes Lebenszeichen von sich gegeben zu haben, welches bereits 2003 aufgenommen aber erst in diesem Jahr publiziert wurde. Zunächst fällt auf, dass es gleich nach dem Abklingen des kurzen Einklangs schnell und heftig zur Sache geht und der russische Gesang durchgehend sehr präsent ist. Es gibt nur wenige und kurze Passagen die frei von Gesang sind, das fällt deshalb gleich auf, da er sehr stets wie mit … Weiterlesen …

Graven – The Shadows Eternal Call | 2005 | Undercover Records | CD | Black Metal

Drei Jahre nach dem Debüt Perished and forgotten melden sich Graven mit neuer Besetzung nun zurück. Ganz ähnlich wie das Debüt ist auch der Nachfolger The shadows eternal call konventioneller und kompromissloser Black Metal, wobei das aktuelle Werk kräftiger, differenzierter und gewachsener wirkt. Dies wird schon gleich bei Horde of wolves deutlich, das schön flott, antreibend und sehr kräftig beginnt um dann wenig später für kurze Zeit ruhiger zu werden und Raum für ein langsames … Weiterlesen …

Graupel – Auf alten Wegen… | 2005 | Cold Dimensions | CD | Black Metal

Vier Jahre nach dem Demo Als der Nebel… und ein Jahr nach der Split EP mit Encomium haben Graupel nun ihr Debütalbum veröffentlicht. Auf alten Wegen… hat es voll und ganz in sich, und übertrifft das alte Material bei weitem. Auf alten Wegen… ist ein hochgradig kaltes Album, durchtrieben von einer sehr düsteren und eindringlichen Intention die einem schier jeden Gedanken aus den Kopf fegt. Graupel entfesseln mit den zehn Liedern etwas sehr dunkles und … Weiterlesen …

Gorrenje – Rabenglanz | 2004 | Warfront Productions | Kassette | Black Metal

Rabenglanz ist das Debutdemo von Gorrenje, einer recht jungen Ein-Mann-Gruppe die Black Metal aus Überzeugung spielt, so ist jedenfalls der Eindruck der vom Demo bleibt. Nachdem der Einklang ausgeklungen ist, bricht mit Der Ahnen Rache erst einmal ein grimmiges, antreibendes und aggressives Stück los, das sich dann im Verlauf aber als variabel strukturiert erweist und mehr bietet als einen eingängigen und treibenden Takt. Gorrenje arbeiten in Der Ahnen Rache geschickt mit unterschiedlichen Rhythmen und guten … Weiterlesen …

Rabensumpf – Heimkehr aus der Schlacht | 2011 | Der neue Weg | CDR | Black Metal

Rabensumpf gehört zu jener Sorte Gruppen, die mich zwiespältig machen. Einerseits ist Heimkehr aus der Schlacht guter Black Metal, andererseits gibt es aber auch Momente voller Grässlichkeit. In jedem Fall aber ist das Material besser als das Cover vermuten lässt. Wenn ich solch eine Aufmachung sehe, muss ich unweigerlich an klanglich rohen und musikalisch primitiven Rumpel-Black-Metal denken. Doch davon findet sich hier keine Spur. Rabensumpf spielt hier Pagan Black Metal, der für eine Kleinproduktion des … Weiterlesen …

Epiphanie – Der Deutsche Michel | 2011 | Der neue Weg | CDR | Black Metal

Der deutsche Michel ist für das noch nicht lange existierende Projekt Epiphanie nach einer Demo im Jahre 2010 die zweite Veröffentlichung. Auf drei Lieder verteilt gibt es atmosphärisch gelagerten Black Metal zu hören, der klanglich zwar rau und grell, aber nicht zu roh geraten ist. Die melodischen Riffs kommen stets gut zur Geltung und erzeugen gemeinsam mit Gesang und der insgesamt eher langsamen bis schleppenden Spielart eine melancholische Stimmung. Man kann Der deutsche Michel sicherlich … Weiterlesen …

Funerarium – Demo 2005 | 2005 | Eigenproduktion | CDR | Black Metal

Dieses schlicht betitelte Demo ist die erste Veröffentlichung der Luxemburger unter dem Namen Funerarium. Zuvor wurde unter Uther Penragon ein erstes Demo publiziert, von dem auch auf der aktuellen Veröffentlichung zwei Titel enthalten sind. Demo 2005 enthält sehr bodenständigen und soliden Black Metal, der hasserfüllt und ergreifend wird. Funerarium spielen zumeist in mittelschnellen Tempi, die teilweise angenehm rumpelnd und stampfend klingen. Zu der überwiegend gemächlicheren Geschwindigkeit gesellen sich noch ein sehr intensiver und verzerrter Schreigesang, … Weiterlesen …

Arathorn – Treue & Verrat | 2008 | Folter Records | CD | Pagan Folk Metal

Wer hätte das gedacht? Elf lange Jahre nach dem überwältigendem Debüt …niemals kroenender als was einst war, welches für mich ein unerreichter Meilenstein im deutschen Black Metal seither ist, gibt es nun völlig unverhofft mit Treue & Verrat ein neues zweites Album. In diesem langen Zeitraum hat sich natürlich einiges getan. A.K. und M. Gericke wanderten zu Nox Intempesta ab und Skøll setzte seine Ideen hinsichtlich der Einbringung von Folk und Pagan Metal Einflüssen um. … Weiterlesen …